Touristische Anbieter kämpfen ums Überleben. Die Grundlage der bisherigen Geschäftsmodelle wankt. Alternativen sind gefragt. Mit innovativen Ideen kann die Krise für Hoteliers zur Chance werden.

Wie ist die Ausgangssituation?

Der Fallgeber ist Hotelier und Gastwirt und hat rund 50 Mitarbeiter. In seinem Urlaubs- und Seminarhotel empfängt er vor allem Wander- und Wellnesstouristen sowie Seminargäste. Die Küche hat er verpachtet. Seine Bettenauslastung liegt im Schnitt bei 75 Prozent, er ist Mitglied im regionalen Tourismusverband. Für den Vertrieb nutzt er v.a. eine Hotel-Plattform und Kooperationen mit Schulungsanbietern und Fachverlagen (Printmedien). Seit Mitte März ist alles anders: Sämtliche Seminargruppen bis Februar 2021 haben storniert, Hotel und Restaurant sind geschlossen, die Mitarbeiter sind in Kurzarbeit und die Kooperationen pausieren.

Wer sind die Stakeholder?

  • Urlauber
  • Businessgäste
  • Pächter
  • Fachverlage
  • Schulungsanbieter
  • Hotel-Plattform
  • Zulieferer

Welche Impulse ergab die Digi-Sprechstunde von 21.FIT?

Bestehendes Angebot kontaktlos/digital gestalten

  • Gerichte als Lieferservice oder to go anbieten

Neues Angebot bzw. neue Anreize schaffen

  • Hotelzimmer als Ausweichmöglichkeit für das eigene Homeoffice nutzen
  • Co-Workingspace einrichten
  • VR-Plattformen: Informationen/Dokumentationen bereitstellen (Hotel „Blick hinter die Kulissen“, Seminare, schönste Wanderwege oder andere Sportaktivitäten)
  • Aufbau einer eigenen Buchungsplattform
  • Gemeinsames virtuelles Kochen mit dem Küchenchef, evtl. mit kleinem Online-Shop
  • Storytelling/Storyliving durch Bestandskunden
  • Aufbau von Kooperationen mit Bloggern
  • Zielgruppenspezifisches Storytelling über unterschiedliche Social Media-Kanäle und eigene Website verbreiten

Fördermittel beantragen

  • Abwägung zwischen Bearbeitungszeit und tatsächlicher Hilfe