Das Wachstum der Organisation und Veränderungen des Umfeldes erfordern gezielte Anpassungen, insbesondere auch an erfolgreiche Zusammenarbeit und Führung.

Die Ausgangslage:

Das Unternehmen ist in den letzten Jahrzehnten beständig gewachsen und erfolgreich am Markt etabliert. Wesentliche Aspekte der Mitarbeiterführung wurden ausschließlich vom Geschäftsführer und der Prokuristin verantwortet. Die Führungsebene unter der GF agierte i.d.R. rein fachlich.

Die Zielsetzung

Ziel war es, ein gemeinsames Verständnis für die zukünftige Führung der Organisation zu gewinnen, Führungsaufgaben auf mehr Schultern zu verteilen und die GF für strategische Aufgaben zu entlasten. Darüber hinaus sollten pragmatische Prozesse und Tools für eine professionelle und leistungsorientierte Führung und Zusammenarbeit entwickelt und eingesetzt werden.

Die Analyse:

Gut ein Dutzend Führungskräfte und Mitarbeiter (inkl. Betriebsrat) wurden in knapp 2 stündigen Interviews zu ihren Eindrücken und Erfahrungen aus der Firma befragt. Ziel war es, gut Funktionierendes ebenso wie kritische Herausforderungen systematisch zu erfassen und so ein intensives Verständnis über den aktuellen Zustand der Organisation und ihre Bedürfnisse zu erlangen.

Die Ergebnisse wurden in eine Reihe von Themenfeldern geclustert (Strategie, Organisation, Kommunikation, Zusammenarbeit, Führung, …), an die GF und ihre erste Führungsebene zurück gespiegelt. Die intensive Diskussion der Handlungsfelder im Anschluss führte zur Priorisierung und zur Einschätzung von Aufwand und Nutzen.

Der firmenspezifische Ansatz:

Der Leitungskreis des Unternehmens traf sich über einen längeren Zeitraum zu Workshops, anfangs nach je einigen Wochen und später nach je einigen Monaten, um die eigenen, firmenspezifischen Grundlagen für die Verteilung von Verantwortung (Rollen) und das Verständnis von Führung und Zusammenarbeit zu konkretisieren.

Zwischenzeitlich wurde in kleinen Teams an Teilthemen gearbeitet – bedarfsweise mit externer Unterstützung.

Die dafür notwendigen Prozesse und Tools wurden, auf das Unternehmen abgestimmt, gemeinsam konkretisiert – Input zur Orientierung wurde bedarfsweise verwendet. Marktdaten kamen für die Analyse der Einkommensstrukturen zum Einsatz – gezielte Anpassung von Einkommen der Leistungsträger wurden darauf basierend eingeleitet.

Das Vorgehen wurde den Mitarbeitern zu jeder Zeit transparent gemacht und gemeinsam mit dem Betriebsrat erklärt, da ihr Verständnis und ihre Mitwirkung entscheidend für den Erfolg ist.

Das Ergebnis:

Das Unternehmen besitzt individuell auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmte Unternehmenswerte, -fähigkeiten und -verhalten zur Orientierung erfolgreicher Zusammenarbeit und Führung. 

Das Führungsteam hat darüber ein sehr deutlich verändertes, gemeinsames Verständnis von Führung entwickelt. Transparenz und Konkretheit der Einschätzungen von Mitarbeiterleistungen sind zunehmend auf einem weit höheren Niveau. Weiterentwicklung für die Mitarbeiter erfährt dergestalt Orientierung, Motivation und Struktur.

Pragmatische Prozesse und Tools aber auch ganz konkretes (Alltags-) Verhalten für erfolgreiche Kooperation wurde mit allen Mitarbeitern diskutiert und fortlaufend hinsichtlich des erfolgreichen Einsatzes hinterfragt.

Mehrwert für die Mitarbeiter:

Erwartungen an die Mitarbeiter werden sehr viel früher und konkreter formuliert. Bereits beim Einstellungsprozess kann man diese miteinander abgleichen. Im Alltag ebenso wie im formalen Mitarbeitergespräch werden Erfolge respektiert und Möglichkeiten der weiteren Entwicklung aufgezeigt. Mitarbeiter erfahren vermehrt konkretes Feedback und sind aufgefordert dies auch selbst an die Führungskräfte zu geben.

Mehrwert für die Führungskräfte:

Ein gemeinsamer (Führungs-) Rahmen bietet Orientierung, Transparenz und Vergleichbarkeit, um Führung tagtäglich professioneller und erfolgreicher als bisher zu praktizieren. Der Austausch untereinander führt zu intensiverem Verständnis, zu mehr Objektivität und Lernen von- und miteinander.

Mehrwert für das Unternehmen:

  • Verbesserte Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter
  • Erhöhte Attraktivität als Arbeitgeber (Rekrutierung, Bindung, Entwicklung)
  • Zunahme an Mitarbeiterzufriedenheit
  • Effektivere und effizientere Kommunikation und Zusammenarbeit
  • Gesteigerte Konfliktfähigkeit (bei Bedarf)